Über mich

 Monika Aubele

  *3. Juni 1950 in Bayern
 

Nach einem mit Diplom abgeschlossenen Studium der Betriebswirtschaft wurde ich Producerin bei der Eikon-Film, der Produktionsgesellschaft der Evangelischen Kirche in Deutschland. Dort entwickelte ich die TV-Serien Neues aus Uhlenbusch und Anderland mit. Anfang der 1980er Jahre folgten Reportagen für „Kontakte“ im ZDF, eine biographische Reihe, die heute unter 37 Grad läuft. Später machte ich mich selbstständig und produzierte Kinder- und Jugendfilme sowie abendfüllende Spielfilme, deren Kreative vielfach mit Preisen ausgezeichnet wurden. So erhielt der abendfüllende Kinderfilm Jakob hinter der blauen Tür nach einer Erzählung von Peter Härtling unter der Regie von Haro Senft 1987 den 1. Preis der Nürnberger Filmschau der Bundeszentrale für politische Bildung und den 1. Preis der Kinderfilmjury der 4. Internationalen Kinderfilmfestspiele Hildesheim. Ebenfalls 1987 wurde die Bildergeschichte über den Holocaust Rosa Weiss  nach einer Erzählung von Roberto Innocenti ,Regie Dr.Karl-Heinz Käfer auf dem 22. Internationalen Jugendfilmfestival ausgezeichnet. Die Regisseurin Dr. Maria Theresia Wagner erhielt mit ihrem ersten langen Spielfilm Die Nacht des Marders 1989 den Deutschen Filmpreis, das Filmband in Gold für die beste Nachwuchsregie. Ihr Film lief auch im Wettbewerb auf dem World Film Festival in Montréal. Der Spielfilm Followe me,  Bilder über die Verfolgten des Prager Frühlings, war Offizieller Wettbewerbsbeitrag beim XVI. Internationales Filmfestival Moskau. Der Kinder- und Familienfilm für Kino und Fernsehen Lippels Traum nach dem Buch von Paul Maar unter der Regie von  Dr. Karl-Heinz Käfer bekam 1991 den Sonderpreis des China International Children's Filmfestival – Beijing. 

Zudem gründete ich 1990 gemeinsam mit Paul Thiltges die Monipoly Productions S.à.r.l. in Luxemburg, die sich auf Animationsfilme spezialisiert. Die Monipoly war Coproduzentin der Zeichentrickfilme Kirikou und die Zauberin unter der Regie von Michel Ocelot und von Der blaue Pfeil von Enzo D’Alò. Diese beiden Filme wurden mit mannigfachen internationalen Preisen ausgezeichnet.